Kompensationsstunden & bezahlte Absenzen

Deine Mitarbeiter erhalten regelmässig Stunden gutgeschrieben, z.B. eine Kompensationsstunde pro Woche? Dafür gibt es zwei Wege.

Weg 1: Soll-Arbeitszeiten kürzen (für das ganze Team)

Gehe zu Profil → Soll-Arbeitszeiten, wähle das entsprechende Jahr und reduziere den Wert im betroffenen Monat.

Beispiel: Statt 160 Stunden im Januar trägst du 156 Stunden ein.

Bei 45 Stunden pro Jahr sind das rund 3.75 Stunden pro Monat – oder du rechnest pro Monat nach Anzahl Wochen (4 Wochen = 4 Stunden).

💡 Wichtig

Die Soll-Arbeitszeiten gelten für das ganze Team. Ausserdem wird der Monatswert mit dem Anstellungspensum multipliziert: Bei 80 % entspricht eine Kürzung von 4 Stunden nur 3.2 Stunden Gutschrift.

Weg 2: Absenztyp «Kompensation» (für einzelne Mitarbeiter)

Haben nicht alle Mitarbeiter denselben Anspruch, erfasst du die Stunden pro Person:

  1. Gehe zu Settings → Absenzen und lege mit dem Plus-Symbol (+) einen Absenztyp an, z.B. «Kompensation»
  2. Erfasse die Stunden im Tab Arbeitszeiten → Kalender-Symbol → Plus-Symbol (+) mit diesem Absenztyp

Absenzen zählen als gearbeitete Zeit und wirken sich nur auf diese eine Person aus.

Bezahlte Absenzen allgemein

Krankheit, Militär oder Weiterbildung erfasst du als Absenztyp – diese Zeiten zählen zur Arbeitszeit und reduzieren den Saldo nicht. Unbezahlte Abwesenheiten erfasst du hingegen nicht. Ferien laufen über den Absenztyp «Ferien» und werden gegen den Feriensaldo gerechnet.

Einmalige Korrektur

Geht es um eine einmalige Gutschrift, kannst du sie unter Team → Mitarbeiter direkt im Startsaldo für Über-/Unterzeit erfassen.

Absenztypen verwalten

Soll-Arbeitszeiten einrichten